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Männer - Landesliga Mitte

 

 

09.05.2009

 
Kollektives Aufatmen beim TVM
 
Mainzlar hält Druck stand, teilt sich mit Dilltal die Punkte und feiert den Klassenerhalt
 
TV Mainzlar - HSG Dilltal 27:27 (16:15)

 

 
STAUFENBERG (ebi). Kollektives Aufatmen beim TV Mainzlar, Zufriedenheit auf Seiten der HSG Dilltal und am Ende konnten alle mit dem 27:27 (16:15) im letzten Spiel der Handball-Landesliga zwischen den beiden Kontrahenten leben.
 

 
Mainzlar begann nervös, wohl wissend, dass bei einer Niederlage wohl doch der Abstieg noch drohen könnte, da man durch Punktabzug wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls aus den direkten Vergleichen herausfallen könnte. Die Gäste aus Dilltal indes mit dem Klassenerhalt im Rücken spielte ruhig und konzentriert auf. Die Folge war demnach nicht verwunderlich, denn die HSG Dilltal setzte sich mit 8:5 (13.) ab.
 

 
Nach dem 11:9 (19.) schien allerdings der TVM ein wenig seine Nervosität abgelegt zu haben und kam zunehmend besser ins Spiel. Besonders Tim Weil schien seinen Mannschaftskameraden ein Zeichen zum Aufbruch geben zu wollen und stieg zweimal hintereinander etwas zu hart gegen seine Gegenspieler ein, was ihm nach 20 Minuten bereits zwei Zeitstrafen einbrachte. Doch das schien bei allen anderen im Schäfer-Team angekommen, denn nun kam so etwas wie Aufbäumen auf. Micha Wiener und der treffsichere "Michi" Kern per Gegenstoß sorgten beim 13:13 (24.) seit langem wieder für einen Ausgleich.
 

 
Die Hereinnahme von Jens Wagner auf der Mittelposition im Angriff und mit der Sonderbewachung von Jonas Weigelt betraut, zahlte sich aus. Dilltal wirkte im Angriff nun fahrig und Spielertrainer Thomas Schäfer selbst gelang die 15:14 Führung (25.). Der Knoten auf Mainzlarer Seite schien geplatzt und die Gastgeber hielten Dilltal nun immer mit zwei Treffern auf Distanz, was nicht zuletzt am sehr gut aufgelegten Carvalho im Gehäuse des TVM lag, der mit zunehmender Spieldauer schier unüberwindlich wirkte.
 

 
Auch nach der Pause blieben die Gastgeber weiter in Front. Florian Kuhnhenne schaffte dann unter extremer Bedrängnis ein tolles Tor per Rückhandwurf und kurz darauf erhöhte Wagner auf 21:17 (39.). Alles deutete nun auf einen klaren Heimerfolg und den sicheren Klassenerhalt für die Staufenberger hin. Und als Michi Kern von der linken Außenbahn das 25:20 (45.) markierte, hatte wohl kaum einer in der Halle noch Zweifel am Sieg ihrer Mannschaft. Doch das nervenaufreibende und kräftezehrende Spiel nahm noch einmal eine andere Wendung.
 

 
Die Gastgeber schlossen unkonzentrierter ab und die Dilltaler Deckung stabilisierte sich wieder. Chris Schmitt sorgte für das 23:25 (52.) für die HSG - und für Nervosität auf Mainzlarer Seite.
 

 
Als dann mehrere Minuten das Spiel unterbrochen werden musste, weil Weigelt seine Kontaktlinse verloren hatte, schien die Heimmannschaft völlig aus dem Tritt. Oliver Kern scheiterte per Strafwurf an Tobias Kreiling und zweimal Meilinger in Folge schaffte sogar die erneute Führung zum 27:26 (58.) für die Gäste. Doch Michi Kern war es vorbehalten, noch den Ausgleich (59.) zu markieren. Dilltal scheiterte nun noch einmal an der aufopferungsvoll rackernden Mainzlarer Defensive. Diszipliniert und clever spielte der TVM die letzte Minute herunter und feierte den Klassenerhalt.
 

 
"Ich bin fasziniert und beeindruckt, wir haben erneut, trotz des Vier-Punkte-Abzugs, das Ding geschafft. Natürlich war der Druck spürbar, aber es ist uns gelungen, die Nervosität abzubauen, da kann man auch mal darüber hinwegsehen, dass wir beim 25:20 das Spiel hätten eigentlich heimschaukeln müssen" so der überglückliche Schäfer.
 

 
Im Stenogramm
 
Mainzlar:
Carvallho, Fitzthum; Schäfer (1), O. Kern (5/2), Weil (3), Wagner (3), Herzberger, Wiener (5), Kuhnhenne (2), M. Kern (8), Gerlach, Hoepfner (1), Fey, Marx.

Dilltal:
Krieg, Kreiling; T. Schmidt (2), Meilinger (6), P. Schmidt (1), Djalek (1), Weigelt (7/1), C. Schmitt (4), Pöchmann, Wegner (1), Hildebrandt (1).

Schiedsrichter: von Berg/Kopf (Friedberg/Griedel)
Zuschauer: 300
Zeitstrafen: 6:6 Minuten
Siebenmter: 4/2:2:1
 

 
Absteigen muss die TSG Eddersheim

Der vierte Absteiger neben dem TV Breckenheim, der HSG Münzenberg/Gambach und dem VfL Goldstein muss im direkten Vergleich zwischen der SG Anspach, dem TV Idstein und der TSG Eddersheim ermittelt werden.

SG Anspach       6:2
TV Idstein           4:4
TSF Eddersheim 2:6

Die für viele Handballfreunde unverständlichen Punktabzüge wegen fehlender Schieds-richter entscheiden den Abstieg für die TSG Eddersheim. Die SG Anspach hätte ohne den Punktabzug 25:27 Punkte und es wäre zu dem direkten Vergleich zwischen dem TV Idstein und der TSG Eddersheim gekommen.

TSG Eddersheim 2:2  58:57
TV Idstein           2:2  57:58

Dieser Vergleich hätte für den TV Idstein den Abstieg bedeutet.
 

 
Landesliga Mitte 2009/2010
 
HSG Wettenberg Absteiger Oberliga
TSG Oberursel Absteiger Oberliga
TSG Ober-Eschbach  
TV Petterweil  
TuS Dotzheim  
HSG Dilltal  
HSG Hochheim/Wicker  
TV Mainzlar  
MSG Linden  
SG Anspach  
TV Idstein  
TSG Münster 2 Aufsteiger Bezirk Wiesbaden
TuS Nieder-Eschbach Aufsteiger Bezirk Frankfurt
TV Hüttenberg 2 Aufsteiger Bezirk Gießen


 
 
Gaby Ruschkowski im Amt und Jugendliche gründen Fanclub

Kaum ist die Saison 2008/2009 beendet wird bereits mit Hochtouren die Saison 2009/2010 vorbereitet. Bei den LL-Männern wurde die Position einer Managerin eingerichtet. Dieses Amt hat Gaby Ruschkowski übernommen und sie hat bereits die ersten Dinge für die neue Saison abgeklärt. Besonders erfreulich ist eine Anfrage an das Präsidium des TVM. Die Jugendlichen die beim letzten Heim-spiel für sehr viel Stimmung in der Halle gesorgt haben fragen an ob sie einen Fanclub für die erste Männermannschaft gründen dürfen und ob sie eine Fanzeitung verteilen dürfen (org. Antrag). Diesem Antrag stimmte das Präsidium sofort zu und es wurde dem Fanclub eine Starthilfe zugesichert. Wenn Sie diesen tollen Jungs bei der Anschaffung ihrer Fanausrüstung oder beim erstellen der Fanzeitung unterstützen möchten, dann melden Sie sich bitte bei Gaby Ruschkowski (eMail: gaby_ru@gmx.de).
 

Bilder: Hans-Werner Weil   

 
 
 

©  TV 1905 Mainzlar