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GIESSEN (lew). Ohne große Überraschungen ging die
Saison der Frauenhandball-Bezirksoberliga zu Ende.
Der TV Mainzlar verwandelte seinen Matchball,
besiegte die HSG Fernwald deutlich und verteidigte
damit die Spitzenposition. Verfolger Wettenberg
schlug den WSV Oppershofen und hielt sich damit die
Chance offen, durch das Hintertürchen möglicherweise
die Staufenbergerinnen doch noch zu überflügeln.
Denn die HSG hat gegen die Wertung des
Auswärtsspiels am vorletzten Spieltag gegen
Herborn/Seelbach Protest eingelegt, weil der
Schiedsrichter bei einer Zeitstrafe die Zeit nicht
hatte anhalten lassen. Sollte dem Einspruch
stattgegeben werden, wird die Partie möglicherweise
wiederholt und im Falle eines Wettenberger Sieges
würde Mainzlar auf Rang zwei zurückfallen. Die
endgültige Entscheidung in der Meister- und
Aufstiegsfrage könne sich laut Wettenbergs Trainer
Karsten Moos noch bis zu zwei Wochen hinziehen.
Im letzten Spiel ließen die Mainzlarerinnen gegen
den punktlosen Tabellenletzten erwartungsgemäß
nichts mehr anbrennen. Nur bis zum 3:3 hielten die
Gäste noch mit, bevor der TVM-Express ins Rollen kam
und mit einfachen Toren aus einem schnellen Spiel
nach vorne heraus der HSG schnell die Grenzen
aufzeigte. Bereits zur Halbzeit (14:7) war die
einseitige Partie entschieden, auch weil die
Gastgeber-Abwehr nun sicher stand. Obwohl der
vorläufige Meister munter durchwechselte, hatten die
Fernwälderinnen keine Chance, das Ergebnis noch
freundlicher zu gestalten und waren auf Grund von
rund zehn Alutreffern und vier vergebenen
Siebenmetern der Mainzlarerinnen mit dem 32:13 noch
gut bedient.
Tore Mainzlar:
Becker (2), Wopker (3), Kern (3/2), K. Grölz (9/1),
Binsch (3), S. Grölz (2), Lenz (6), Möller (4)
Tore Fernwald:
Ohrisch (1), Roth (1), Schäfer (2), Heinecke (2),
Abel (5), Heberlein (2) |